Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!

Inspirierendes Treffen mit Ausnahmemusikern

Erfrischt und inspiriert von vielen Jazz Eindrücken komme ich gerade zurück aus Göttingen. Wie klingt das: Ein entspanntes Wochenende mit guter Musik auf einem geheimnisvoll schönen Schloss in traumhafter Umgebung? Begegnung auf Augenhöhe mit internationalen Künstlern wie Joey Baron und Robyn Schulkowsky oder den Musikern der erfolgreichsten, »freischaffenden« Big Band Norddeutschlands: »Fette Hupe« (Hannover)? Das ganze dann noch unschlagbar günstig? Könnte auch mal was für Dich sein? Dann lies unbedingt weiter und freue Dich auf inspirierende Details dieses Treffens mit zwei Spitzenmusikern. Ich komme sofort darauf zurück.

06.09.2018 live in Köln!

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!Kurz eine Ankündigung in eigener Sache: Juhu! »Das« Trio geht weiter! Wir, Tobias Hoffmann (git), Ralph Beerkircher (git) und meine Wenigkeit Peter Kahlenborn (dms) spielen am kommenden Donnerstag den 06. September 20.30h im Kölner »Loft«, Wißmannstraße 30! In alt bewährter Besetzung mit alten und neuen Tunes, frisch aus der Feder auf die Bretter, die in Köln Jazz bedeuten.

Auf das »Loft«, nach wie vor Brutkasten für neue Strömungen in der vitaminreichen Szene ebenso wie »Muss« Spielort für internationale Größen im Bereich Jazz und Improvisierte Musik, freuen wir uns immer ganz besonders.

Ebenfalls besonders freue ich mich über Feedback eines der hervorragendsten Jazzschlagzeuger die wir in Europa haben, das ich ausdrücklich verwenden soll. »I mean what I say!« – so Maestro Jorge Rossy, Begleiter von Größen wie Wayne Shorter, Brad Mehldau, Joshua Redman, Danilo Perez, Steve Swallow u.v.a.. Jorge Rossy schreibt über unsere Musik:

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!»Wow! This sh… sounds really nice! What a vibe ! Everyone in the band has a beautiful sound. The music feels very free and specific at the same time – the way really good music feels! Thanks for sending it!« (Jorge Rossy)

Übersetzung: »Beeindruckend! Das klingt wirklich gut! Was für eine Stimmung! Jeder in der Band hat einen wunderschönen Sound. Die Musik fühlt sich sehr frei und gleichzeitig doch spezifisch an, so, wie wirklich gute Musik sich! Danke, dass du sie mir geschickt hast! «(Jorge Rossy)

Video Einladung zum Konzert

Aber: Deine Meinung zählt. Mach Dir selbst einen Eindruck und schau Dir die Video Einladung zum Konzert an die ich für Dich zusammengeschnitten habe! Klick einfach auf das Bild unten oder direkt diesen Link und schau selbst rein! Wie immer kannst Du Dir auch einfach 3 Tracks unserer aktuellen CD gratis runterladen und später in Ruhe anhören indem Du diesen Link anklickst.

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!Wie wir spätestens seit Helge Schneider wissen, fängt den Wurm nur der frühe Vogel. Der »Wurm« besteht in unserem Fall aus 5 zu verschenkenden CDs! Die ersten 5 Menschen, die ein Ticket für das Konzert am 06.09.2018 im Kölner Loft reservieren, bekommen jeweils ein Exemplar unserer aktuellen CD »Vesica Pisces« gratis! Reservierungen sind möglich über die Webseite des Veranstalters.

Hier klicken, Ticket reservieren und CD gewinnen!

 

Also: »Peter Kahlenborn Trio« feat., »Die Fantastischen 2« Tobias Hoffmann und Ralph Beerkircher (git) am kommenden Donnerstag, den 06.09.2018 um 20:30 im Kölner»LOFT«, Wissmannstrasse 30 in 50823 Köln. Der Eintritt beträgt wie bei allen Loft Konzerten:

10 € für Studenten | 6 € für Menschen mit Behinderungen | 5 € für Inhaber der Stadtgarten Förderer Card 5 €.

Mit dieser Karte kann man Jazz in Köln übrigens aktiv unterstützen und erhält nicht nur im Loft Ermäßigungen: Konzerte im Kölner Stadtgarten sind für Inhaber dieser Card komplett frei!

Jazz ohne Gleichen: »Lebensart« Jazz als Festivalkonzept

Zurück zu Deinem versprochenen Musik Wochenende! Da solltest Du Dir fürs‘ nächste Jahr ruhig mal »Jazz ohne Gleichen« auf Schloss Rittmarshausen vormerken. Schon das Bild des Veranstaltungsorts auf der Startseite des Kulturvereins verleitet zum Träumen. Besonders interessant: das Festival bietet nicht nur erstklassige Live Musik, sondern thematisiert die der Natur des Jazz inhärente Philosophie einer Demokratie auf Augenhöhe. Ein wie ich finde zeitgemäßer Ansatz mit Aktualität: Den Ausspruch »Jazz is a way of life!« habe ich in meiner Laufbahn auch von namenhaften Musikern schon gehört. In Zeiten kontrovers geführter Diskussionen setzen die Veranstalter bewusst ein Zeichen für Offenheit, Dialog und Begegnung.

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!»Der Jazz überwindet Grenzen und ist per se eine dialogische Musik, immer auf dem Weg des Auslotens von Dissonanzen und Harmonien, ganz gleich, ob wir aktiv hören oder aktiv musizieren. Insofern finden wir im Jazz einen zutiefst demokratischen Prozess.« (s.a. »Info Jazz ohne Gleichen 2018.pdf« Free Download)

Neben Veranstaltungshinweisen findest Du auf der Seite auch Infos zur Entstehung dieser vorbildlichen Bürgerinitiative und genau – Ferienunterkünfte bei freundlichen, Musik begeisterten Vermietern vor Ort gibt’s auch. An dieser Stelle ein ganz fettes Dankeschön an »Jazz ohne Gleichen«, insbesondere Matthias und Lukas Heintz für die liebevolle Betreuung, sowie an »Jazzhaus im Stadtradio Göttingen«, Schloss Rittmarshausen mit Gastgeber Hendrik von Görtz und den vielen engagierten Sponsoren für dieses fantastische Wochenende! »Jazz ohne Gleichen« – wirklich ein Event das seinesgleichen sucht.

Ach ja: interessierte Festivalbesucher führt Schlossherr von Görtz persönlich durch das Haus seiner Urväter, von dem aus unterirdische Fluchtwege bis weit in die Landschaft führen. Seine Führungen sind inzwischen legendär: Empfehlenswert, historisch interessant und spannend gestaltet.

Für mich ist das Festival eine wunderbare Gelegenheit, Robyn Schulkowsky und Joey Baron, zwei meiner größten Idole in der Musik wieder zu treffen! Kennengelernt haben wir uns vor Jahren im Rahmen von »Drums Summit«, einer (leider Etatkürzungen zum Opfer gefallenen) Festivalreihe in der Bundeskunsthalle Bonn. Mehrere Jahre in Folge bot Drums Summit Kindern und Jugendlichen Gelegenheit zu gemeinsamen Musikprojekten mit international renommierten Schlagzeugern wie Alex Acuña, Kenny Wollessen oder Jeff Ballard inklusive Aufführung auf großer Bühne. Einige der Nachwuchsmusiker, die an unseren Projekten teilgenommen stehen inzwischen selbst am Anfang einer Musikerkarriere, und auch andere erzählen heute noch begeistert davon.

Robyn Schulkowsky und Joey Baron!

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!Einen ganzen Tag mit diesen beiden Meistern zu sein, zu spielen, zuzuhören, aus erster Hand zu lernen und Löcher in den Bauch fragen bedeutet für mich »Weihnachten«! Wie immer, wenn die beiden involviert sind fühlen sich Menschen inspiriert und aus »Arbeit« wird »Abenteuer Musik«.

Das Fragen machen einem die beiden leicht: »Jede Frage ist erlaubt« – so die Ansage zu Beginn des knapp 5 h Workshops. Während des gesamten Nachmittags steht die Musik immer spürbar an erster Stelle. Die Mischung der Teilnehmer von 18 bis 60 – eine Handvoll ambitionierter Profis wie Laien aus der Region sowie »der Außenseiter« aus Köln – funktioniert super. Robyn und Joey verbreiten eine einladende, konzentrierte Atmosphäre die alle inspiriert – jede Art von Konkurrenz- oder musikalischem Schubladendenken bewusst vermeidend.

Ihre Art der Musikvermittlung ist geprägt von Offenheit und inspirierendem Freigeist. Ob beim Musik machen, vermitteln, im Gespräch oder im richtigen Leben: für einen glücklichen Zufall haben die beiden immer Platz -und: wer danach sucht, so beweist ihr Beispiel, der wird immer fündig.

Andere, inspirierende Aussagen der beiden Weltklasse Musiker sind bestätigende Statements wie »It’s not about you – it’s about the music!« Musik, dass ist für Robyn Schulkowsky und Joey Baron vor allem Zuhören. Nach innen Lauschen. Konsequentes, auf den inneren »Lehrer« hören scheint ihren gesamten Werdegang zu prägen. Beide bezeichnen sich als »self-taught«. Bezogen auf ihre »Ausbildung« sind beide sozusagen »Freilerner«. Mit jedem Ton, in jeder Geste ist spürbar, dass ihr »Lehrmeister« schon immer die Musik selbst ist.

Optimal lernen: Tun was Du liebst

Robyn ist von Kind an fasziniert von den Klängen diverser Trommeln und Percussion. Sie folgt dem Ruf ihrer Faszination und erlernt das Basishandwerk des Schlagzeugs im Schulorchester – »Hier würde man sagen Blasorchester«. Dort, und im Rahmen ländlicher Musik Events lernt sie das klassische Instrumentarium wie Pauken, Kleine Trommel, Stabspiele, Perkussion und alles was sonst dazu gehört kennen.»Ich komme vom Land, Eureka, South Dakota«. Ein Drum Set wie diese hier im Raum ist mir bis zu meinem 18 Lebensjahr nie begegnet.« Erste Plattformen bieten Musik Events wie sie überall auf dem Land üblich sind. »Ich habe auf zahllosen Beerdigungen gespielt.« Aus dem Klang begeisterten Mädchen wird eine der bedeutendsten InterpretInnen Neuer Musik. Führende, zeitgenössische Komponisten wie der Amerikaner Christian Wolff schreiben Werke nur für sie! Im Alter von 24 Jahren ist sie Soloschlagzeugerin des New Mexico Symphony Orchestra in Santa Fe!

Neugier und das Interesse für neue Klänge führen sie 1980 nach Köln. »Karlheinz StockhausenMauricio Kagel, Walter Zimmermann … das sind die Leute wegen derer ich nach Köln gegangen bin.« Schließlich nimmt sie als Schlagzeugerin an Uraufführungen von Werken o.g. Komponisten ebenso wie anderen Vertretern der neuen Musik teil, darunter John CageKevin Volans (Mbira), Morton Feldman, und Iannis Xenakis. Im Rahmen dieser Arbeit unternimmt sie Tourneen durch ganz Europa, die USA, JapanKorea, die USA, die frühere Sowjetunion und Westafrika!

Black Culture: JB’s Türöffner in den 60gern

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!Joey Baron kommt aus Richmond, Virginia und wächst musikalisch ebenfalls in einer Highschool Band auf. Was er persönlich als einen besonderen Glücksfall bewertet: Richmond, Virginia ist in den 60 gern eine der ersten Städte in den USA, die in ihren Schulen Kinder aus weißen und schwarzen Wohnvierteln bewusst in ihren Klassen mischt. »Black culture – that’s what opened the door vor me!«, so Joey im Interview mit Roulette TV nach seinem hörenswerten Solo Konzert in New York.

Joey Baron: 1. Trommel mit Rasen mähen verdient

Die John Kennedy Highschool besuchen überwiegend Kinder aus farbigen Familien. Als 9 jähriger hört er immer beim Müll raustragen im Hinterhof einen Nachbarjungen trommeln. »Practising, just banging on a snare drum.« Müll raustragen als Fügung. Irgendwie fasziniert ihn der Klang der Trommel. Als sich auf der Straße ein Gespräch mit dem etwas älteren Jungen ergibt erfährt er, dass der Ende des Sommers aufhören und seine Trommel verkaufen will. Sie vereinbaren, dass Joey die Trommel zum Ende des Sommers übernehmen kann. Das Geld, 20 Dollar, verdient er sich mit Rasen mähen verdient. Nach diesem Sommer bekommt Joey einen Platz im Musikzweig der Schule.

Intuitiv lernen – so entstehen Meister

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!Ein einflussreicher Lehrer wird der Leiter der Highschool Band, Tuskin Jasper. Der in seinem Umfeld geschätzte Musiker, Pädagoge und Arrangeur macht seinen jungen Schüler mit Platten von Musikern wie Wynton Kelly, Philly Joe Jones, Paul Chambers und anderen Jazzmusikern bekannt. »Mr Jasper would say: I was in the army with this guy Wynton Kelly. Do you Iike it?« Joey Baron did! Besonders erwähnenswert findet er, dass sein Lehrer ihn einfach zuhören ließ ohne zu »belehren«. »He didn’t tell me anything. He just payed attention to me and let me listen. It was like ‚Welcome‘!«

Immer wieder fallen mir diese »Kleinigkeiten« auf: »begleiten« und »lassen« ohne zu belehren. Es sind die immer gleichen Merkmale, die sich wie ein roter Faden durch die Biographie von Menschen zieht, die außergewöhnliche Fähigkeiten erwerben: die Erkenntnis »das ist was ich machen will« – das freie Lernen entlang der eigenen Neigungen und Interessen und eine Umgebung, die das zulässt und inspiriert ohne zu belehren.

Das ganze in Kombination mit praxisorientiertem, angstfreiem »Einfach Machen« … . Ich resümiere: Unter solchen Voraussetzungen werden Menschen automatisch zu Meistern! Für das Neigungsorientierte, Intuitive Lernen etabliert sich seit einiger Zeit sogar ein eigener Begriff: »Freilerner«. Eine sehr gelungene Definition findest Du auf der Webseite der Freilerner Solidargemeinschaft e.V.! Nicht zuletzt der Werdegang Robyn Schulkowskys und Joey Barons dokumentiert, wie weit man mit entspannt fokussiertem »Learning by doing« kommen kann.

Durch »Learning by Doing« zu Carmen McRae!

Joey ist etwa 15 Jahre alt, als Mr. Jasper ihn fragt, ob er Dienstags bei den Proben einer Big Band bestehend aus Lehrern und Musikern aus der Umgebung Schlagzeug mitspielen will. »I was the only white guy in the band.« Später verdient er sich erstes Geld als Musiker indem er jede Art von Musik spielt. »I did everything!«

Wichtige Jazz Erfahrungen macht Joey Baron schließlich in zahllosen Jam-Sessions, die, lustigerweise, unter anderem im Haus von Putter Smith stattfinden. Putter Smith (b), der später mit Thelonius Monk spielt und als »Mr. Kidd« in dem James Bond Film »Diamonds Are Forever« berühmt wird, durfte ich im vergangenen Jahr in Spanien während Jorge Rossy’s Jazz Camp kennenlernen. Ein früher Einfluss wird auch der seit 1976 in Deutschland lebende US amerikanische Schlagzeuger Bill Egart – seinerzeit bereits ein Star auf der Szene! Die erste, wichtige Station auf dem Weg zur internationalen Karriere wird für Joey Baron schließlich sein Engagement bei Carmen McRae. Das ist kein Zufall: Joey zieht extra nach Los Angeles. »For one reason only…«: um in der Stadt zu sein, in der Carmen McRae lebt und um die international renommierte Sängerin kennenzulernen.

Begeisterung die ansteckt

Aber: von Dakota, Richmond und Barcelona zurück nach Göttingen. Was beide als Musiker u.a. so außergewöhnlich macht ist ihre Nahbarkeit und Spielfreude, die sich spürbar auf ihre Umgebung überträgt. Ich habe das Gefühl, alle Workshop Teilnehmer, vom ambitionierten Laien bis zum Profi, lernen gleichermaßen und gerade durch die aus dem unterschiedlichen Blickwinkel des Einzelnen gestellten Fragen. Und: »Auch wir lernen von Euch«, so Robyn Schulkowsky und Joey Baron.

Wie sich am zweiten Tag zeigt, erreicht diese Spielfreude auch die Konzertbesucher: Ein bunte Mischung aus jungen Familien, entspannt genießenden Rentnern, Festivalmusikern und Vertretern lokaler Unternehmen von der Musikschule über Lokal Radio bis zum Biobauer und der Feuerwehr: Während »Now You Hear Me«, ihrer Duo Performance im Rahmen des »Jazz ohne Gleichen« Festivals hören auch 3 jährige 50 min lang gebannt zu. Keines der überwiegend improvisierten Musikstücke, dem nicht anhaltend frenetischer Beifall folgt.

Inspirierende Freigeister: Warum auch Du diese beiden Jazz Musiker lieben wirst!Als Joey zu Workshopbeginn einen einfachen Groove spielt, lautet die Spielanweisung an die Teilnehmer, die Vorgabe durch eine eigene Stimme, unabhängige Stimme  zu ergänzen. Als ein Mitspieler begeistert feststellt »Das hat sich gut angefühlt!« antwortet Joey umgehend mit einer Frage: »What made it feel so good vor you?« Auf die spontane Antwort »Das Spielen war so leicht.« bemerkt er spontan: »That’s why people hire me!«

»Music is about giving« – das ist überhaupt eine der zentralen Botschaften die sich mir erschließt: Für die Musik da sein, ein guter Zuhörer sein, Musik fühlen statt zu denken, innerlich hören – dass sind Qualitätsmerkmale in Sinne der beiden Protagonisten.

»It’s not about you« – Musik als Lehrer

Bei Robyn Schulkowsky und Joey Baron klingt einfach alles immer nach Musik. Einer der Schlüssel zu diesem »Geheimnis« scheint mir zu sein, dass der einflussreichste Lehrer beider schon immer die Musik selbst ist. Meine unbedingte Empfehlung: hör Dir die neue CD der beiden »Now You Hear Me« auf dem Schweizer Label »intakt« an!  Andere Sätze die mich inspirieren, bspw. eine Antwort auf die Frage von Andreas Hillebrandt (Jazzhaus Radio Göttingen): »Wollt ihr mit eurer Musik Menschen verändern?« sind »Nein – ich möchte nicht andere verändern – ich möchte mich selbst verändern.« und (sinngemäß) »Wenn unsere Musik andere inspiriert dann ist das wunderbar. Das ist mehr als man erhoffen kann?« (Robyn Schulkowsky)

Tipps für Dich von den beiden Meistern

Abschließend noch ein heißer Insider Tip von Joey und Robyn: Der Film »Sounding the Universe«, am 03. Oktober in Berlin zu sehen.»Sounding the Universe« ist ein neuer Dokumentarfilm über den außergewöhnlichen Schlagzeuger, Professor und Heiler Milford Graves. Zum »Sounding the Universe« Trailer gehts hier. Eine Joey Baron Empfehlung für Schlagzeuger zum Thema Spieltechnik ist das Buch »Joe Morello Master Studies« oder, so weiß Joey Baron aus eigener Erfahrung zu berichten, eine Unterrichtsstunde bei Danny Gottlieb!

Als ich vor einiger Zeit Gelegenheit hatte, Robyn in meiner Küche mit vegetarischen Frühlingsrollen zu verwöhnen, habe ich sie nach Hörtipps gefragt. Welche Werke Neuer Musik empfiehlt sie, die besonders in punkto Schlagzeug besonders interessant sind? Eines der Werke, »Drumming« von Steve Reich erfreut sich bei meinen 6 jährigen Schlagzeugschülern größter Beliebtheit. Meine Erfahrung, falls Du Kinder hast: legs einfach mal auf … und lass den Nachwuchs in Tuskin Jasper Manier zuhören. Und auch wenn Du den Eindruck hast Dein Kind hört überhaupt nicht richtig zu … give it a try. Ich habe oft das Gefühl, dass die Kinder gar nicht »richtig« zuhören. Dann, zwei Wochen später kommt völlig unerwartet die Frage »Du, wie heißen denn diese Trommeln?« Und ich brauch erst mal eine Weile bis ich verstehe, dass es um Steve Reich geht.

Hier also drei super Musiktipps von Robyn Schulkowsky die auf Youtube zu hören sind:

  1. Steve Reich and Musicians – »Drumming« (1971) – Original 1974 Recording
  2. Helmut Lachenmann – »Air«
  3. Iannis Xenakis »Psappha for solo percussion«

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Jazz Up Your Life! Wir sehen uns im Konzert!

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2 Comments

  1. Veröffentlich von Martina Paarmann am 2. September 2018 um 11:07

    Hallo Peter,
    habe wirklich wenig bis keine Ahnung von Jazz… Bei deinen Beiträgen und Hörproben wird echt das Interesse geweckt. Sehr cool.
    LG Martina

    • Veröffentlich von peterkahlenborn am 2. September 2018 um 21:41

      Danke für das schöne Feedback! Das freut mich seeehr! lG Peter

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