Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter – ein auch sonst recht gewöhnlicher Newsletter

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher Newsletter

Irgendwie empfinde ich anders als der Papst

Frühling. Schon Karfreitag. Es ostert. Und das gewaltig!

Kein Schaufenster ohne Osterei und süße Häschen. Wärmende Sonnenstrahlen, draußen sitzen, da, wo jetzt alles saftig grün, und täglich bunter sprießt: Die ganze Luft schwingt mysteriös frühlingshaft. Wir mit.

Die Jahreszeit posaunt verschwenderisch kraftvoll ihr Credo von Erneuerung. Überreste vom letzten Jahr eignen sich bestenfalls noch als Kompost für Neues.

Gefühlt markiert der hereinbrechende Frühling das jeweils Neue Jahr – für mein Gefühl. Aber gut – ich will nicht den Kalender Papst Gregors diskutieren, sondern mit Musik Infos & Beyond inspirieren.

New Orleans und wieso Du immer »Jazz Up Your Life« liest 

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher NewsletterAuf der DVD »New Orleans  – City Of Jazz« (1996, Dokumentation) findet sich Interessantes über die Ursprünge des Wortes Jazz: Um 1900 kritisieren etablierte Musiker die erste, historisch belegte Jazz Band um Buddy Bolden (1877-1931) heftig, vor allem wegen unvorhersehbarer Elemente in Boldens Musik. Alle spielen „durcheinander“, und man weiß nie wann ein Solo zu Ende ist. Abschätzig bezeichnen sie die Musik als »Jackass«, Eselmusik, abgekürzt »Jass«.

Um zu vermeiden, das Kinder durch Wegstreichen des ersten Buchstabens den Begriff zu »Ass“ (Arsch) verschlimmern, ersetzen die Jazzmusiker selbst das »ss« durch »zz«. Das Adjektiv »jazz« bezeichnet  also von Anfang an anders denkende, experimentierende, und überwiegend intuitiv spielende Musiker.

»Jazz Up Your Life« ist angelehnt an diesen Gedanken. Eine Selbsterinnerung und Einladung, anders, und Outside the Box zu denken, oder, wie es der Bassist Walter Payton ausdrückt: »Jazz ist eine Art und Weise es zu tun«.

Der Film von Grimme Preisträger Wolfgang Ettlich und Historikerin Helma Kaldewey (Tulane Univercity New Orleans) entspricht zwar nicht neuesten Video und Audio Standards, ich finde ihn aber spannend, gerade weil er 20 Jahre alt ist. Viele der Protagonisten leben schon nicht mehr, und mir hat die Begegnung mit authentischen Zeitzeugen wie Walter Payton sehr geholfen: die Tradition dieser Musik besser zu verstehen, die Gründe, warum Musiker sie bis heute pflegen, warum das gut ist, und was das mit mir selbst zu tun hat.

Was ich lerne, was es bringt, und Danke!

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher NewsletterAuch mir gehts Frühling: rundum Erneuerung! Die CD ist raus, hier gehts zu einer schönen Fotogalerie von unserem CD Release Konzert, Danke den Fotografen Gerhard Richter und Peter Tümmers! Musikfans aus 16 Ländern haben bisher unsere Gratis Tracks heruntergeladen – das Feedback ist manchmal intensiv und bewegend.

Vielen Dank allen, die sich die Mühe machen und persönlich schreiben! Täglich entstehen neue Verbindungen zu tollen, interessanten Menschen. Wunderbar. Auch wenn ich es nicht immer schaffe persönlich zu antworten: Danke!

Ich lerne gerade viel über Band Booking, Social Media, Video Schnitt, Webseiten Optimierung, und über das Schreiben besserer Blog Beiträge. Es gibt übrigens einen neuen Rekord: »Hör Dich glücklich« wurde bisher 141 mal geteilt – Fortsetzung folgt.

»Hör Dich glücklich II« liegt schon in der Röhre: Man darf sich bei Sebastian Sternal »Home« fühlen, ich stelle ein Weltklasse Schlagzeug Trio vor, meinen früheren Lehrer »Adam Nussbaum & Bann« … . Mehr verrate ich noch nicht. Aber es wird wieder viel gute Musik geben!

CD Empfehlung der »ZEIT« löst Twitter Gewitter aus

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher NewsletterGroße Freude: Unsere Trio CD »Vesica Pisces« ist empfohlen in »Die Zeit« am Sonntag! Mein Freudentweet löste allerdings ein kleines Twitter-Gewitter aus. Ein Follower aus den USA assoziierte das Zeitungslogo in altdeutscher Schrift mit dem Nationalsozialismus, und forderte mich auf Twitter öffentlich auf mich zu rechtfertigen. Ich als potentieller »JazzNazi«. Plötzlich, zwischen 0:00 h und 2:00 h, kurz vor dem Schlafengehen, bedurfte es erklärender Tweets um die Wogen zu glätten, und meine Ehre wiederherzustellen.

Auf den wirklich lesenswerten Zeit-Artikel möchte ich aber noch mal gezielt verweisen, nicht nur weil unsere CD empfohlen wird: »Zwingender Swing« ist eine informative Fundgrube zum Thema (Jazz) Gitarre der Gegenwart: Autor Stefan Hentz schreibt mit Sachverstand und Herzblut, bietet interessante Hinweise auf aktuelle Musiker und CDs, beleuchtet historische Fakten, und informiert über aktuelle Entwicklungen.

Jenseits von »Was will uns der Dichter damit sagen?«

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher NewsletterEs ist … faaast ganz fertig: Das Booklet zur CD! Am Layout muss noch feingeschliffen werden, dann steht die komplette Datei zum kostenlosen Download bereit. Entsprechende Info erfolgt für Newsletter Abonnenten unverzüglich, und sobald der Download verfügbar ist.

Du kannst auch das Booklet vorbestellen. Enthalten sind hochwertige Bilder des Kölner Jazz Fotografen Gerhard Richter, 1. Hand Band Insights und persönlich geschriebene, garantiert »Was-will-uns-der-Dichter-damit-sagen«-freie Infos zu allen Kompositionen.

Exklusiv für Newsletter Abonnenten stehen letztere, auf die gratis Downloads »Vorspiel zum Gesang«, »Erster Gesang« und »Zarah« bezogenen Texte ab sofort zu deiner Verfügung. Rückfragen und sonstiges konstruktives Feedback sind jederzeit willkommen!

Wenn Dir Musik nicht reicht und Du eine Auswahl der Fotografien von Gerhard Richter jetzt gleich haben und nicht erst auf das fertige Booklet warten möchtest, kannst du die live geschossenen Bilder auch in unserem elektronischen Presskit (EPK) herunterladen. Auf Gerhard Richters Facebook Seite findest Du übrigens ständig neue Fotos von Konzerten in Köln.

WHY YOU MATTER und warum wir Dir eine CD schenken möchten

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher NewsletterMeiner Beobachtung nach sind nicht nur Hörer, sondern auch Musiker zuallererst Musikfans. Wir alle sind gleichermaßen fasziniert von der Erfahrung Musik, und dem, was diese Erfahrung uns über Töne hinaus vermittelt. Diese Faszination mit anderen teilen zu können, vertieft die Erfahrung. Das Publikum ist wichtiger Bestandteil einer Performance.

»To Jazz Up Your Life« ist nicht nur die Passion vieler Musiker. Als Blogger möchte ich dein Leben zusätzlich um Visionen und authentische, von kommerziell gesteuerten Interessen unabhängige Information bereichern. Um besser werden, und Dich als Leser effektiv erfreuen zu können ist die Beantwortung einer Frage ganz essentiell: WAS INTERESSIERT DICH?

Ich möchte Dich schließlich nicht zuspammen, sondern Dich inspirieren. Darum habe ich die kleine Umfrage »You Matter« erstellt. Das Ausfüllen ist in 2 min erledigt. Garantiert! Aber um Dir die Teilnahme zusätzlich zu erleichtern wende ich einen alten Verkaufstrick an, und verlose unter den Teilnehmern 5 CDs! Ich hoffe Du fällst drauf rein!

Gewinnen kannst Du wahlweise »Vesica Pisces«, die neue CD meines Trios, hier live @Klaeng Festival, oder, wenn Du etwas Klassisches bevorzugst, die CD »Amritam« mit Klaviermusik meines Großonkels Wilhelm Richter. Auf Youtube kannst Du in die Musik, gespielt von Pianist Nageeb Gardizi, reinhören. Das Video mit biografischen Einblicken ist von Kim Bo.

Unter nachfolgendem Link findest Du die offiziellen Teilnahmebedingungen und hier geht es direkt zur »YOU MATTER« Umfrage.

Neue Währung: gratis schöne Sachen kaufen!

Osterfrühling, süße Häschen, Umfrage, Twitter Gewitter - ein auch sonst recht gewöhnlicher NewsletterAuf Peter Kahlenborn Musik findest du fast täglich neue Links zu inspirierender Musik, tollen Künstlerinterviews, Podcasts und interessanten Webseiten, ebenso auf Twitter – »To Jazz Up Your Life«.

Beispielsweise dieses Interview mit Komponistin / Pianistin Carla Bley, die als »little girl from Oakland« alleine in NY landet, und als Zigarettenverkäuferin arbeitet um in Clubs live Musik hören zu können. Wer allerdings »Luckys« bei ihr kaufen will muss warten bis die Musik vorbei ist.

Carla Bley hat mich schon immer sehr inspiriert, bspw. im Sinne von „You can be a shy and quiet person but still matter“. Eine großartige Persönlichkeit.

Bei ihr gibt es viel zu lernen: über Fokus, Disziplin, im Moment sein, fern von jeder Musikerromantik. Sie spricht eine klare, einfache Sprache – ungeschminkt und authentisch.

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FROHE OSTERN! Bei uns traditionell mit Feuer

»Jazz Up Your Life!«

Peter

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