Willkommen im Frühling!

In diesem Beitrag geht es um einige der einzigartigen Benefits von Jazz und improvisierter Musik, um »Mindset Fragen«, und um das Bill Evans Album »You Must Beliebe In Spring« von 1977, was ich allen Menschen mit Ohren ans Herz lege.

Außerdem zelebrieren meine Trio Kollegen Ralph Beerkircher und Tobias Hoffmann (git) zusammen mit mir die hereinbrechende Jahreszeit in einem von Frühlingseindrücken inspirierten Video!

Es gibt diese Woche ein Konzert mit einer Hammer Band, weiter unten einen Link zu kostenlosen Musik Downloads, und ein Video zum Thema »Neue Wege in der Musikvermittlung«: Bericht von meinem Besuch im Mallet-Institute Düsseldorf. Inklusive Interview mit dem Gründer und Leiter Matthias Goebel.

»You Must believe In Spring«

Das ist nicht nur der Titel eines meiner Lieblingsalben von Bill Evans – einer Ikone des Jazz Pianos. Der Titel – eine Komposition von Michel Legrand – gehört für mich zu den besten überhaupt. Während ich diesen Text schreibe höre ich mir das Album gerade mal wieder an …

Die Musik des Trios mit Eliot Sigmund (drums) und Eddie Gómez (bass) ist an Spontanität und Spielfreude kaum zu überbieten. Ruhigere Stücke wie der unglaubliche »B Minor Waltz« strahlen wohltuende Ruhe aus – einfach inspirierend und zeitlos schön. Das Trio transportiert die Botschaft überzeugend frisch, was den einfachen Aussagesatz aktuell und lebendig macht.

Gerade in Zeiten des Umbruchs, lebhafter Diskussion und politisch gesellschaftlicher Herausforderungen scheint mir die mit dem Titel implizierte Aufforderung eine brauchbare Gedankenstütze für den Alltag:

Eine gesunde Portion Vertrauen in Menschen und Situationen, in die Überzeugungskraft von Authentizität und gelebtem Mitgefühl, in das bewusste Fokussieren auf Schönheit, und nicht zuletzt in die Kraft gelebter Musik.

Zum Thema »Gedankenstütze« siehe auch Blogger Till Schlenzigs‘ Beitrag zu »Mindset Fragen« weiter unten.

»You Must Believe In Spring«. Yes. Eine Aussage, die sich auch als Symbol für die Transformationskraft von Improvisation in der Musik verstehen lässt: Musik hilft Menschen ein Stück weit mehr zu der Person zu werden die sie gerne sein möchten.

Aber eigentlich wollte ich ja nur ein paar Neuigkeiten loswerden …

Trio Video: »Celebrating Spring«

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Bild klicken und Video anschauen

Unsere erste Trio Session im neuen Proberaum in Köln-Mülheim. Ralph brachte »zur Einweihung« mehrere Kompositionen von Paul Motian, einem unserer gemeinsamen »Heroes In Music« mit.

Die Aufnahme mit einfachem Stereo Mikrofon war ursprünglich nur für uns gedacht, und die Video Funktion des Q3 Zooms nur zufällig eingeschaltet. Als ich mir aber tags darauf in der Frühlingssonne sitzend die Aufnahme anhörte fand ich das inspirierende Gitarrenspiel meiner »Jungs« so schön dass ich mein Hörglück gerne teilen wollte.

Spontan kam mir die Idee zu einem »Celebrating Spring« Video. Zuerst wollte ich das zufällige Bildmaterial des Zooms gar nicht verwenden. Auf der Suche nach passendem Filmmaterial machte ich mich auf in Richtung Hauptbahnhof.

Überall in der Stadt genießen (nicht nur) Menschen mit einer gewissen Andacht das immer wieder beeindruckende Mysterium der plötzlich komplett veränderten Atmosphäre. Beim Schneiden fand ich der »Überwachungskamerastyle« hat was, so dass ich das verschiedenartige Bildmaterial gemischt habe. Danke auch an Peter Tümmers und Gerhard Richter für die tollen Fotos.

Viel Spaß. Celebrate with us!

Do 14.04.2016 im Roxy: »Stereo Love«

Pablo Held / Sebastian Sternal (piano) Robert Landfermann / Christian Ramond (bass) Silvio Morger (dm) Peter Kahlenborn (perc)

»Stereo Love«. Nach dem schönen Januar Konzert im Kölner Artheater waren sich alle einig: das muss wiederholt werden!

Zum zweiten mal darf ich mir für das auf Pablos Initiative zurückgehende Projekt ein Perkussion Set speziell für diese Band zusammenschrauben!

Ich freue mich besonders Silvio wieder an meiner Seite zu haben: wir treffen uns hin und wieder zum gemeinsamen Trommeln – was dem Abend und der Band sicher nicht schaden wird.

Ich freue mich auf meinen langjährigen Kollegen Christian Ramond, und natürlich die beiden unglaublichen, jungen Piano Cracks Sebastian Sternal und Pablo Held, sowie den fantastischen Robert Landfermann.

Zu hören gibt es wieder Musik von Pablo, Joe Zawinul und … ach genug, mehr verrate ich noch nicht.

Hier der Link zu Roxy Veranstaltungen auf Facebook. Jeden Donnerstag!

21:30 geht’s los.

Adresse: Aachener Str. 2, 50674 Köln

»Stippvisite« Mallet-Institute Düsseldorf

Und noch ein Video – zu einem meiner Lieblingsthemen: »Neue Wege in der Musikvermittlung«.

Intuitives, selbstbestimmtes Lernen: Bericht von meinem Besuch im Mallet-Institute Düsseldorf.

Vorgestellt werden verschiedene Mallet Instrumente, ein außergewöhnliches Schlagzeug aus der Werkstatt von Trommelbauer Ingo Tenbücken (Drums & Bikes), und es gibt ein Interview mit dem Institut Gründer und Leiter Matthias Goebel.

Ähnlich wie in meinem Unterricht lernt man im Mallet-Institute an den eigenen Interessen und der Musik entlang. Improvisation und das Zusammenspiel in einem Ensemble ab Stunde Eins spielen dabei eine wichtige Rolle.

Viel Spaß beim Reinhören!

Hier der Link zum Mallet-Institute Video und noch mal zur Trommelwerkstatt »Drums & Bikes«.

Ein Lieblingsthema zum Schluss: Mindsetfragen

Das eingangs bereits angeschnittene Thema »Mindset«.

Immer wieder erlebe ich wie direkt meine innere Einstellung meine Umgebung positiv oder auch negativ beeinflusst. Nicht jeder erlernte Glaubenssatz erweist sich als konstruktiv, oder sorgt für die Resultate die ich mir persönlich wünsche.

Zu diesem spannenden Thema schickte mir neulich Blogger Tim Schlenzig seinen Beitrag »13 Dinge die mental starke Menschen nicht tun«.

Ich habe den Artikel gerne gelesen, und sogar die Überschriften ausgedruckt: quasi als Spickzettel wenn es mich mal wieder zu überkommen droht. Diesen wie ich finde guten Beitrag wollte ich gerne teilen.

Hier klicken und Tims‘ Beitrag lesen.

Vielen Dank für Dein Interesse! Ich freue mich wenn wir uns bei einer der nächsten Live Veranstaltungen sehen!

ÜBRIGENS: Im frühen New Orleans bezeichnete das Adjektiv »jazzy« einen im positiven Sinne etwas verrückten Menschen mit »eigenem« Kopf.

Die von solchen Personen ausgehenden, oft eher ungewöhnlichen Ideen wurden als in die ganze Gemeinschaft ausstrahlende, innovative Impulse und allgemein geschätzt.

In diesem Sinne: »Jazz Up Your Live«

Peter

PS: Was sind Deine Geheimrezepte für Gelassenheit? Einen konstruktiven Kreativ-Mindset? Umsetzen guter Frühlingsenergie?

Kannst Du Musik, einen Film, ein Buch oder einen Beitrag empfehlen? Kannst Du hilfreiche Erfahrungen weitergeben?

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Fotos: Peter Tümmers (Beitragsfoto) | Gerhard Richter (Fotolink zum Video) | Matthias Goebel u. Peter Kahlenborn (netter Mitmensch im Cafe) | Pixbay (Gehirn und Frühlingsstrauß)

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